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Entweder sage ich nichts oder alles auf einmal

Ich stand in einer Runde von zehn Unternehmern und konnte nichts von dem abrufen, was ich weiß. Warum das kein Zeichen von Unwissen ist, und was seitdem hilft.

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Aquarell eines offenen Kreises aus einfachen Holzstühlen auf einer sommerlichen Wiese, davor Wildblumen.Mit KI erstellt

Du kommst in eine Runde und findest keinen Einstieg

Du stehst in der Küche auf einer Feier, oder beim Elternabend, oder in der Teeküche im Büro. Die anderen reden schon. Über den Urlaub, über den Verkehr, über irgendeine Sendung von gestern.

Und du findest keinen Einstieg.

Nicht, weil dir nichts einfällt. Dir fällt sogar ziemlich viel ein, nur nichts davon passt zu dem, was da gerade läuft. Also stehst du daneben, nickst an den richtigen Stellen und wartest auf eine Lücke, die nie so richtig kommt.

Am Ende passiert eins von zwei Dingen. Entweder du sagst den ganzen Abend fast nichts und fährst nach Hause mit dem Gefühl, gar nicht da gewesen zu sein. Oder es bricht doch aus dir heraus, zu schnell, zu viel, zu tief für die Situation, und auf dem Heimweg denkst du: Warum habe ich das jetzt erzählt.

Wenn du dich hier wiederfindest, bist du richtig.

Ich bin Jennyfer, Sensi-Begleiterin, und ich begleite feinfühlige Frauen in dem, was ihnen schwerfällt. Was ich nicht bin: Rhetoriktrainerin oder Kommunikationscoach. Ich schreibe das als jemand, die eigentlich reden kann. Ich habe Worte, ich habe Gedanken, ich könnte stundenlang. Nur kommt es im Außen entweder gar nicht raus oder mit so viel Anlauf, dass es eher rausschießt als rauskommt. Es ist keine Wissenschaft, was hier steht. Es sind Beobachtungen und eigene Erfahrung. Vielleicht erkennst du dich, vielleicht nicht. Beides ist gut.

Falls dich das jetzt schon berührt und du mit jemandem sprechen möchtest, der nickt statt komisch zu gucken: im Gruppenraum oder im Einzelgespräch ist Platz dafür. Du musst nicht warten, bis du am Ende angekommen bist.

Der Abend, an dem ich nicht mal 1 plus 1 gewusst hätte

Wir waren auf eine Unternehmerfeier eingeladen. Viele Selbstständige, viele Firmen, ein großer Raum, in dem alle einander schon ein bisschen kannten. Wir hatten damals selbst eine kleine Gesellschaft, zu viert, und ich stand da also nicht als Begleitung, sondern als jemand, der dazugehört.

Und ich stand in einer Gruppe von vielleicht zehn Leuten, die sich über ihre Arbeit unterhielten.

Ich wusste zu dem, was sie besprachen, eine ganze Menge. Nicht ansatzweise, sondern wirklich. Nur konnte ich in diesem Moment nichts davon abrufen. Es war nicht Aufregung, jedenfalls nicht das, was man sich darunter vorstellt, kein Herzklopfen, kein Zittern. Es war eher, als wäre der Teil von mir, der antwortet, gerade nicht zuständig. Man hätte mich fragen können, was 1 plus 1 ist, und ich hätte kurz überlegen müssen. Nicht weil ich es nicht weiß, sondern weil in dem Moment ganz andere Bereiche in mir arbeiteten.

Was da arbeitete, war die Wahrnehmung. Zehn Menschen, zehn Stimmungen. Wer ist angespannt. Wer will hier eigentlich gar nicht stehen. Wer hört gerade zu und wer wartet nur darauf, selbst dranzukommen. Wie laut es ist. Wie warm. Das läuft alles gleichzeitig und ungefragt, und es ist anstrengender als jedes Fachgespräch.

Für das Antworten war dann einfach nichts mehr übrig.

Was die anderen in dem Moment sehen

Und hier wird es wichtig, finde ich, weil es leicht ist, an dieser Stelle bitter zu werden.

Die zehn Menschen um mich herum haben nichts falsch gemacht. Sie standen dort und redeten über das, was sie können, und das ist genau das, was man auf so einem Abend tut. Sie stellten sich gegenseitig Fragen, sie erzählten von ihren Projekten. Direkt gefragt wurde ich selten, aber auch das ist kein böser Wille. In großen Runden fragt man meistens den, der ohnehin gerade spricht. Wer schweigt, wirkt, als brauche er das nicht.

Was sie sahen, war eine ruhige Frau, die wenig sagt. Und wenn jemand wenig sagt und auf eine Frage erst zögert, ist der Schluss naheliegend: Sie weiß dazu wohl nichts.

Das ist ihnen nicht vorzuwerfen. Sie konnten nicht sehen, dass in mir gerade der halbe Raum verarbeitet wurde. Man sieht das niemandem an. Ich habe es ja selbst jahrelang nicht gewusst und dachte, ich sei in solchen Situationen einfach nicht clever genug.

Beides stimmt nicht. Weder bin ich dumm, noch sind sie ignorant. Es ist schlicht so, dass zwei verschiedene Systeme im selben Raum stehen, und nur eins davon ist für Stehempfänge gebaut.

Warum ich in Ruhe alles kann und dort nichts

Am selben Thema, allein an meinem Schreibtisch, ohne Musik, ohne Stimmen, ohne jemanden, der mich ansieht, tauche ich ab. Dann kommen Zusammenhänge, Ideen, Formulierungen, ganze Konzepte. Manchmal bin ich hinterher selbst erstaunt, wo das herkommt.

Das ist nicht das Gegenteil von dem Abend auf der Feier. Es ist dieselbe Eigenschaft.

Ein System, das viel aufnimmt, kann sehr tief gehen, wenn es wenig aufnehmen muss. Und es kommt an seine Grenze, wenn es in einem vollen Raum alles gleichzeitig aufnimmt. Die Tiefe und die Sprachlosigkeit sind zwei Seiten derselben Sache. Wer im Trubel schnell antwortet, taucht dafür seltener so tief.

Das ist keine Ausrede und auch kein Trostpflaster. Es verschiebt nur, worüber man nachdenkt. Nicht mehr: Was stimmt mit mir nicht. Sondern: Unter welchen Bedingungen kann ich das, was ich kann.

Der Teil, der wirklich weh tut

Ehrlich gesagt geht es an solchen Abenden ja nicht ums Reden.

Es geht darum, dass Menschen dich sehen. Dass jemand merkt, was du weißt und was du machst. Dass daraus eine Zusammenarbeit wird, ein Auftrag, eine Empfehlung, eine Tür, die aufgeht. Genau dafür sind diese Abende da, und genau dort funktioniert das bei uns am schlechtesten. Das ist ein echter Verlust, und ich will das nicht kleinreden.

Aber Türen gehen nicht nur in Zehnergruppen auf.

Sie gehen auf, wenn du dich neben einen einzelnen Menschen stellst und ihr euch zwanzig Minuten lang wirklich unterhaltet. Sie gehen auf, wenn du am nächsten Tag schreibst: „Ich musste noch über das nachdenken, was du gestern erzählt hast, und mir ist dazu etwas eingefallen." Das ist sogar der stärkere Zug, weil kaum jemand ihn macht. Und sie gehen auf, wenn du das, was du in deinen ruhigen Stunden erarbeitest, sichtbar machst, wo Menschen es in ihrer eigenen Zeit lesen können.

Meine ganze Arbeit ist über diesen Weg entstanden und nicht über Stehempfänge.

Warum fällt mir Smalltalk so schwer?

Weil Smalltalk sich für dich nach nichts anfühlt, und mit nichts kannst du schlecht umgehen.

Das Wetter interessiert dich nicht. Die Sendung von gestern hast du nicht gesehen. Und über den Verkehr eine Viertelstunde zu reden kommt dir vor wie Zeit, die man auch mit etwas Echtem hätte füllen können. Also sagst du lieber nichts, als etwas zu sagen, das du selbst albern findest.

Nur beruht das auf einem Missverständnis, dem ich lange aufgesessen bin.

Smalltalk ist gar kein Gespräch über Inhalte. Er ist ein Klopfen an einer Tür. Bei Vanilla Mind, einem Magazin für leise Menschen, habe ich dafür den Ausdruck „soziales Abtasten" gelesen, und der trifft es gut. Zwei Menschen reden über etwas völlig Belangloses, um in Ruhe herauszufinden, ob der andere freundlich ist, wie viel Zeit er hat, ob er heute überhaupt reden will. Der Inhalt ist nur das Material, an dem das geprüft wird. Er darf deshalb belanglos sein, er soll es sogar.

Wer das überspringt, weil es ihm zu dumm ist, überspringt genau den Teil, in dem Vertrauen entsteht. Und wundert sich dann, warum die tieferen Gespräche nie zustande kommen.

Und noch etwas, das mich überrascht hat: Den anderen fällt es nicht so leicht, wie es aussieht. Auch Menschen, die den Raum füllen, stehen vorher unsicher daneben. Man sieht ihre Unsicherheit nur nicht, weil sie lauter ist als deine.

Wie merke ich, wo mein Gegenüber gerade steht?

Das ist für mich die Frage, die mehr verändert hat als jeder Trick.

Bevor du überlegst, was du sagst, kannst du kurz schauen, wo dein Gegenüber überhaupt ist. Und das kannst du längst. Du spürst beim Reinkommen, wie die Stimmung im Raum liegt. Du merkst, wer angespannt ist, wer sich langweilt, wo etwas zwischen zwei Leuten hängt, das niemand ausspricht. Du weißt oft nach zwei Minuten mehr über eine Runde als manche nach zwei Stunden.

Nur benutzt du diese Information fast immer gegen dich. Du spürst die Spannung, hältst dich für die Ursache und ziehst dich zurück.

Man kann sie auch andersherum benutzen. Nicht als Warnung, sondern als Auskunft darüber, was hier gerade dran ist. Wer erschöpft von der Arbeit kommt, hat keine Kapazität für ein tiefes Gespräch, egal wie gut deine Frage wäre. Wer gerade lacht, will nicht sofort ernst werden. Wer über seine Waschmaschine redet, will an dieser Stelle nicht über den Sinn des Lebens sprechen, auch wenn du in Gedanken längst dort bist.

Das ist kein Urteil über die Menschen. Es ist einfach die Stufe, auf der sie gerade stehen. Und ein Gespräch beginnt immer da, wo der andere steht, nicht da, wo du hinmöchtest.

Dazu gehört noch etwas, das unbequemer ist. In fast jeder Runde gibt es einen Menschen, bei dem es sofort zieht. Manchmal auf die gute Art, manchmal, weil da etwas in dir anspringt. Genau zu diesem Menschen zieht es dich, und genau mit diesem Menschen wird es meistens nichts. Weil er ganz woanders ist. Weil er über das, was dich an ihm berührt, gar nicht sprechen will oder es selbst nicht sieht.

Das musst du nicht klären. Nicht heute, nicht an diesem Abend, vielleicht nie. Du darfst spüren, dass da etwas ist, und es trotzdem stehen lassen. Was du dir anschauen darfst, ist deine eigene Seite davon: Warum zieht es mich ausgerechnet dorthin? Diese Frage bringt dich weiter als jedes Gespräch, das du mit dieser Person führen könntest.

Warum rede ich zu viel, wenn ich aufgeregt bin?

Das ist die andere Seite, und ich kenne sie gut.

Wenn lange nichts rausdurfte und dann doch etwas rauskommt, kommt es mit Druck. Zu schnell, zu viel auf einmal, drei Gedanken in einem Satz. Hinterher hast du das Gefühl, dich verrannt zu haben, und beim nächsten Mal sagst du wieder lieber nichts. So schaukelt sich das auf.

Das ist nicht Impulsivität im Sinne von unbeherrscht. Das ist Staudruck. Du hast zwanzig Minuten lang zugehört, mitgedacht, Sätze im Kopf formuliert und wieder verworfen. Wenn dann endlich etwas rausgeht, geht alles auf einmal raus.

Was dagegen hilft, ist nicht, sich zusammenzureißen. Sondern früher etwas zu sagen. Ein kleiner, harmloser Satz nach den ersten Minuten reicht schon. Wer früh einmal gesprochen hat, muss später nichts mehr ablassen. Das Atmen und Zurücknehmen, an dem du vielleicht schon arbeitest, wirkt viel besser, wenn gar nicht erst so viel Druck entsteht.

Wie finde ich den Einstieg in ein Gespräch?

Nicht über das Wetter, wenn du das nicht magst. Sondern über das, was tatsächlich gerade da ist.

Du stehst mit jemandem in derselben Situation, und das ist immer ein Anfang. Der Kuchen auf dem Tisch, der Raum, die Anfahrt, das Warten. Ein Satz über etwas, das ihr beide gerade seht, ist kein albernes Gerede, sondern schlicht der einfachste gemeinsame Boden, den es gibt.

Danach kommt die Frage, und da liegt der Unterschied. „Wie geht es dir?" ist verbraucht und wird mit „gut" beantwortet. Fragen, die etwas öffnen, klingen anders. Worauf freust du dich gerade? Was machst du, wenn du nicht arbeiten musst? Wie bist du eigentlich dazu gekommen? Das sind keine tiefen Fragen, aber es sind echte, und die meisten Menschen antworten darauf gern, weil sie so selten gefragt werden.

Und dann kommt der Teil, in dem du sowieso besser bist als die meisten: zuhören und nachfragen. Nicht das nächste Thema suchen, sondern bei dem bleiben, was gerade gesagt wurde. Ein „und wie war das für dich?" macht aus Smalltalk innerhalb von zwei Sätzen ein Gespräch. Du musst dafür nichts von dir preisgeben und niemanden unterhalten. Du musst nur da bleiben.

Falls du an dieser Stelle merkst, dass dieses starke Mitbekommen bei dir eine Rolle spielt, kannst du das in fünf Minuten anschauen: Zum kostenlosen HSP-Test. Es ändert nichts an dem, was hier steht, und alles hier gilt auch ohne Etikett. Aber es erklärt vielleicht, warum dir eine Runde mit acht Leuten mehr abverlangt als anderen.

Fünf Dinge, die mir seitdem helfen

Vorher zwei Themen zurechtlegen. Ich habe das lange für peinlich gehalten, so als müsste das spontan gehen. Muss es nicht. Wenn du vor einem Abend kurz überlegst, was dich gerade beschäftigt und was du jemanden fragen könntest, ist das keine Schummelei, sondern Fürsorge für dich selbst. Profis bereiten sich auf Gespräche vor, warum solltest du es nicht dürfen.

Nicht „nichts Besonderes" sagen. Auf die Frage, was du so machst, kommt bei uns oft ein Abwinken. Dabei liegt genau da die Brücke. „Ich habe mich das ganze Wochenende in ein Thema eingelesen und bin völlig darin versunken" ist ein Satz, an dem jemand andocken kann. Und er stimmt.

Den Blick weicher machen. Dauerhafter Augenkontakt kostet uns unglaublich viel Kraft. Es reicht, in die Gegend zwischen Augen und Nasenrücken zu schauen und den Blick zwischendurch wandern zu lassen. Das wirkt aufmerksam, ohne dich auszulaugen.

Von der Sache zum Gefühl wechseln. Wenn jemand sagt, sein neues Projekt sei ganz schön wild, kannst du fragen: „Wild klingt nach viel Energie, macht es dir Spaß oder ist es eher Stress?" Damit bist du in einem Satz aus dem Smalltalk raus und in einem echten Gespräch drin. Genau das kannst du gut, und die meisten anderen tun es nicht.

Einen Ausstiegssatz haben. Du darfst gehen. „Schön, dass wir uns unterhalten haben, ich hol mir noch ein Wasser" reicht völlig. Wer weiß, dass er wieder rauskommt, traut sich eher rein.

Die letzten vier Punkte habe ich bei Vanilla Mind gefunden, einem Magazin für leise Menschen, und sie haben bei mir tatsächlich etwas verändert.

Selbstbewusster sprechen heißt nicht lauter werden

Es gibt einen Unterschied zwischen redegewandt und laut, und der wird oft verwechselt.

Redegewandt ist, wer im richtigen Moment das Passende sagt. Das kann ein einziger Satz sein. Es kann auch eine Frage sein, oder eine Pause an der richtigen Stelle. Wer in einer Runde einmal etwas Kluges sagt und sonst zuhört, bleibt oft länger in Erinnerung als der, der den ganzen Abend geredet hat.

Selbstbewusstsein heißt wörtlich nur, sich seiner selbst bewusst zu sein. Zu wissen, dass du etwas beizutragen hast, auch wenn du es langsamer formulierst. Und dass es kein Makel ist, wenn du erst schaust, bevor du sprichst.

Was sich üben lässt und was nicht

Du wirst nicht über Nacht die Unterhalterin im Raum. Ich bin es nicht geworden, und ich will es auch nicht mehr werden.

Was sich verändern lässt, ist kleiner und dafür haltbar. Dass du früher den ersten Satz sagst. Dass du eine echte Frage stellst statt der pflichtschuldigen. Dass du merkst, wenn der andere gerade nicht kann, und es nicht mehr auf dich beziehst. Dass du nach einer Runde nicht mehr im Auto sitzt und dich dafür verurteilst, wie du warst.

Wenn du dir dazu etwas anschauen möchtest, gibt es bei YouTube einiges, allerdings mit viel Getöse dazwischen. Mir gefallen die alten Vorträge von Vera F. Birkenbihl über Kommunikation, weil sie erklärt, was zwischen zwei Menschen wirklich passiert, statt Sprüche zu verteilen.

Am meisten bringt aber das Üben im Kleinen, da wo es nichts kostet. An der Kasse, beim Bäcker, mit der Nachbarin. Ein Satz, mehr nicht. Dein Nervensystem lernt nicht durch Erklärungen, sondern durch die Erfahrung, dass nichts Schlimmes passiert ist.

Und wenn du es dort üben willst, wo alle dasselbe kennen: Im Gruppenraum sitzen andere, denen es genauso geht, ein Kennenlerngespräch ist kostenlos und unverbindlich, und in der 1:1 Begleitung schauen wir uns die Situationen an, die bei dir immer wieder auftauchen.

Wenn du das hier liest und nickst

Dann bist du nicht wortkarg und nicht zu viel. Du prüfst mehr, bevor du sprichst, und du willst dem anderen nichts aufdrängen, was er gerade nicht tragen kann. Das ist Rücksicht, und Rücksicht ist nichts, wofür man sich entschuldigen muss.

Und falls du irgendwo einmal dagestanden hast und nicht abrufen konntest, was du eigentlich weißt: Das war kein Beweis. Weder für die anderen noch für dich.

Du darfst dir nur erlauben, trotzdem vorzukommen. Mit einem kleinen Satz, früher als sonst, auch wenn er nicht perfekt sitzt.

Es darf leichter werden. Auch für dich.

Deine Jennyfer

Über die Antworten, die dir erst auf dem Heimweg einfallen, steht mehr in Die passende Antwort fällt mir immer erst auf dem Heimweg ein. Und über die Wörter, die man dir früh gegeben hat, in Zu leise, zu langsam, zu schüchtern.

Einmal im Monat ein Brief

Wenn dir der Text gutgetan hat: Einmal im Monat schreibe ich auf, was mich gerade beschäftigt. Ruhig, ohne Programm, und du kannst jederzeit wieder gehen.

Hast du dich wiedererkannt?

Komm gern in den Gruppenraum. Kleine Runde, maximal drei Frauen. Alles feinfühlige Menschen, die nicken statt komisch zu gucken.

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Magst du lieber für dich allein sein? Im Einzelgespräch nehmen wir uns Zeit nur für dich. Ganz wie es sich richtig anfühlt.

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